Müll Sauger schreibt:
> seit Jahren nutze ich gentoo ~amd64 für meinen perönlichen
> Büroarbeitsplatz ohne nennenswerte Probleme. Abgesehen eben von kmail,
> welches seit der Umstellung auf Akonadi durchgehend Probleme macht:
>
> · bei langsamen IMAP-Servern hängt sich kmail komplett auf
>
> · selbst angelegte lokale Ordner sind regelmäßig von Datenverlusten
> (auch total) betroffen, scheinbar zufällig auftretend
>
> · beim Versuch, den Akonadi-Sicherungsassistenten zu benutzen,
> erscheint die Behauptung, daß mysqldump und bzip2 nicht gefunden wurden
> - stimmt nicht weil beide vorhanden und im Pfad des kde-Users sind
Das wundert mich alles nicht. Ich könnte die Liste fortsetzen, da gibt es
noch jede Menge Probleme.
> Speziell die Datenverluste disqualifizieren kmail (aktuell 4.8.3) für
> den produktiven Einsatz, weil damit keine zuverlässige Archivierung
> von Mails möglich ist.
So sieht's aus. Siehe zum Beispiel den Report, den ich auch kommentiert
habe: https://bugs.kde.org/show_bug.cgi?id=290363
Dem Reporter und auch mir sind mal eben zigtausende Mails
verlorengegangen, einfach nur beim Verschieben eines Ordners. Gruslig.
Und keinen interessiert's, keiner fragt auch nur nach genaueren Infos um
das zu reproduzieren. KDE läuft bei mir alles andere als stabil, aber
damit kann ich noch irgendwie leben. Aber dass Daten verloren gehen darf
einfach nicht sein, und wenn, sollte sich jemand drum kümmern und das
fixen. KMail darf man echt nicht mehr verwenden. Schade, mir gefällt es
an sich sehr gut, aber in der Praxis ist es viel zu instabil. Gerade eben
z.B. kam ich heim und sah einen Dialog der mich fragte, ob ich ein
geändertes Zertifikat meines IMAP-Servers akzeptieren wolle. Beim
Bestätigen stürzte KMail dann ab. Sowas wundert mich nicht einmal mehr.
> Schade, daß ich unter kde nun zu Thunderbird wechseln muß - Arno
Ich nehme Claws, und kenne viele die das auch tun. Nicht dass Thunderbird
nicht okay wäre, außerdem kann Claws keine lokalen Maildirs, das vermisse
ich. Lokale Mails liegen bei mir immer noch in KMail, aber das sind
wenige, und ich mache regelmäßig Backups von allem KDE-Kram. Was auch
nötig ist.
Wonko
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