On Wed, May 09, 2012 at 05:58:43AM +0200, Bernd Wurst wrote:
> Hallo.
>
> Am 09.05.2012 02:53, schrieb Frank Steinmetzger:
> > Nachdem ich also diese 15000 Mails überflogen und auf 4000 eingedampft hatte,
> > habe ich meine KMail-Mails alle gelöscht, und auf einmal war KDE 30 Sekunden
> > eher fertig mit Laden nach dem Anmelden (ca. 50% der Gesamtladezeit).
>
> Da muss man aber fair bleiben:
> Das (von KMail verwendete) Maildir-Format hat enorme Vorteile was die
> Handhabung, Robustheit und die geringere Komplexität des Dateizugriffs
> betrifft. Aber die Verwaltung richtig vieler Mails in einem Ordner
> gehört zu den Nachteilen.
>
> Da Maildir jede Mail in einer eigenen Datei speichert, kann man jeden
> Computer mit dem Zugriff auf ein sehr großes Maildir-Postfach töten.
Naja, über 3 oder 4000 kamen die Ordner auch nicht, und davon hatte ich nur 2.
Der Rest verteilte sich auf ca. ein Dutzend Ordner. Das Problem hier ist halt,
daß dann Akonadi nach dem Anmelden auf einmal anfing, anscheinend den gesamten
Bestand durchzugehen, möglicherweise um die interne DB abzugleichen. Und aus
irgendeinem Grund waren im Akonadi-Ordner unter .local auch Unmengen von
E-Mail-Dateien abgelegt, als hätte Akonadi alle meine Mails nochmal
dupliziert.
> Das liegt nicht am Mail-Client sondern einfach an den vielen Tausend
> Dateizugriffen die nötig sind um aus jeder Mail den Header auszulesen.
Unter Mutt nutze ich auch weiter Maildir (da bestand die Migration aus
einfachem Kopieren *g*) und seit ich den mutt-eigenen Headercache verwende,
ist die Anzeige eines Ordners auch mit 2000 Mails schön schnell. Und genau
das sollte ja Akonadi ursprünglich bringen --- den Zugriff über einen DB-Cache
beschleunigen.
Leider hat es da aber bisher “failed to deliver”, wie der Angelsachse sagt.
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