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List Archive: gentoo-user-de
Hallo.
Am Donnerstag, 23. Februar 2006 13:09 schrieb Cyrill Helg:
> Ich glaubs Alexsander hatte mir mal vor geraumer Zeit einen Befehl
> gepostet wie ich mein (damals etwas missglückte Partitionierung auf
> meinem Laptop) komplettes System in ein Archiv packen könnte. Es war
> nicht tar sonder cpio glaube ich.
cpio ist zwar für den Zweck den es erfüllen soll nach wie vor geeignet,
aber ich denke es ist nicht dafür gedacht, eine Liste von Dateien
irgendwo hin zu sichern sondern eher für Vollbackups. :)
> Oder was wendet ihr für Methoden an? Auf meinen Home Rechner
> beispielsweise sichere ich einfach regelmässig das etc und die paar -
> meiner Meinung - falsch liegenden configs aus usr und var. Und
> natürlich das Home ;)
Was spricht gegen rsync?
Also klar, je nachdem wohin den backup geht, aber wenn es eine andere
Festplatte ist, dann sollte rsync sich eigentlich recht gut dafür
eignen.
Insbesondere die Kombination mit cp -l ist eine geniale Sache.
Man kann damit z.B. so vorgehen:
rsync --update /home /backup/current
cp -rl /backup/current /backup/$(date +"%Y-%m-%d")
und das dann beliebig oft. Es wird nur einmal der Platz eines Vollbackup
benutzt und dann wird einfach jede Datei die geändert wurde kopiert.
Man hat beliebig viele komplett abrufbare Backup-Stände, aber der Platz
wird nur genau einmal pro Dateiversion belegt. Nicht geänderte Dateien
brauchen keinen zusätzlichen Platz.
Diese Strategie habe ich hier seit einigen Monaten am Laufen und bin
bisher zufrieden. Einziger Nachteil bisher: Ich habe kein einzelnes
Archiv, das ich verschlüsseln und irgendwo abspeichern kann sondern das
Ziel muss sicher (vertrauenswürdig) sein. Das lässt sich aber mit rsync
IMHO nicht ändern.
cu, Bernd
--
Lernen ist wie Rudern gegen den Strom.
Sobald man aufhört, treibt man zurück.
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